Wirtschaft im Dienst des Lebens?

Wirtschaft im Dienst des Lebens?2018-03-13T16:41:45+00:00

Ökonomie als Theorie und Praxis öko-sozialer Verantwortung

Wissenschaftliches Symposium mit Öffentlichem Diskussionsabend

Freitag 12. Mai 2017

Fachkonferenz-Part 1:

Wissenschaftliches Symposium (WFI Ingolstadt, Neubau, 09:00 – 15:00 Uhr):

„Laudato Si‘. Ein Ethik-Diskurs zu einer Zu-Mutung aus Rom“

Das Symposium hat den Aufruf von Papst Franziskus zum Dialog aufgegriffen und widmete sich den Zu-Mutungen der Enzyklika Laudato Si‘, insbesondere mit Blick auf Ethik, Ökonomie und Wissenschaft. Es gab viel Raum für Diskussion und Austausch und in der geplanten Veröffentlichung der Beiträge wird eine umfassendere Ausarbeitung der jeweiligen Argumentationen möglich werden.

Mit der Veranstaltung waren vor allem auch Studentinnen und Studenten zu Reflektion und Dialog aufgerufen und die einzelnen Abschnitte wurden von einem Tandem studentischer Berichterstatter für eine jeweils 5-Minuten-Präsentation im abschließenden Plenum vor dem Übergang zur Abendveranstaltung begleitet.

Programm

Ab 08.30 Uhr, Raum Z01: Meet & Greet: Eintreffen der Teilnehmer, Stehempfang mit Caffè, Gebäck und Brezn‘

09.00 – 09.15 Uhr, Raum NB 201, Begrüßung:

Prof. Dr. Max Ringlstetter, Dekan der Wirtschaftswiss. Fakultät (WFI) der KU

Prof. Dr. Jörg Althammer, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik und Sozialpolitik, KU Eichstätt-Ingolstadt

Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Professur für Pädagogik, KU; Leiter „Projekt: Laudato Si‘“ der KU / VDW


09.15 – 10.20 Uhr, Raum NB 201, Plenum 

Die menschliche Wurzel der ökologischen Krise

„…wir können feststellen, dass [der Mensch] heute keine solide Ethik, keine Kultur und Spiritualität besitzt, die ihm wirklich Grenzen setzen und ihn in einer klaren Selbstbeschränkung zügeln…“ 

Moderation: N.N. Berichterstattung: N.N.


Impuls 1:

Dr. Dr. Oliver Putz, Senior Fellow, Institute for Advanced Sustainability Studies (IASS), Potsdam, http://www.iass-potsdam.de/de/menschen/dr-dr-oliver-putz

Durch Wachstum aus der Krise? Eine kritische Betrachtung der UN Agenda 2030 aus theologischer Perspektive


Impuls 2:

Dr. Hans-Jochen Luhmann, Senior Expert, Wuppertal Institut, Vorstandsmitglied der VDW, https://wupperinst.org/c/wi/c/s/cd/70/

Im Kontrast zur „integralen Ökologie“: Das Zusammenspiel von Politik, Administration und Industrie zur Verhinderung gutgemeinter Nachhaltigkeitsstrategien.

10.30 – 14.30 Uhr:zwei parallele Workshops

Panel I und II gleichzeitig von 10.30 bis 12.00 Uhr

Panel III und IV gleichzeitig von 13.00 bis 14.30 Uhr

10.30 – 12.00 Uhr, Raum NB 107, Panel I: 

Eine universale Gemeinschaft

„Das gibt Anlass zu der Überzeugung, dass sämtliche Geschöpfe des Universums, da sie von ein und demselben Vater erschaffen wurden, durch unsichtbare Bande verbunden sind und wir alle miteinander eine Art universale Familie bilden, eine sublime Gemeinschaft, die uns zu einem heiligen, liebevollen und demütigen Respekt bewegt.“ 

Moderation: Prof. Dr. Max Ringlstetter

Berichterstattung: N.N.


Referat 1:

Prof. Dr. Gerhard Kruip, Professur für Sozialethik, Johannes Gutenberg-Universität Mainz, http://www.sozialethik.kath.theologie.uni-mainz.de/90.php

Die Einheit der Menschheitsfamilie und die Atmosphäre als Gemeingut der Menschheit


Referat 2:

Prof. Dr. Martin Kirschner, Heisenberg-Professur für Theologie in den Transformationsprozessen der Gegenwart, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, http://www.ku.de/thf/transformationsprozesse/

Ressourcen der Hoffnung in schwieriger Zeit. Was kann Theologie zur ökologischen Debatte beitragen?

Diskussion

10.30 – 12.00 Raum NB 207, Panel II: 

Das Prinzip des Gemeinwohls

„Die Humanökologie ist nicht von dem Begriff des Gemeinwohls zu trennen, einem Prinzip, das eine zentrale und Einheit schaffende Rolle in der Sozialethik spielt“ 

Moderation: N.N.

Berichterstattung: N.N.


Referat 3:

Prof. Dr. Ursula Nothelle-Wildfeuer, Arbeitsbereich Christliche Gesellschaftslehre, Albert- Ludwigs-Universität Freiburg, http://www.theol.uni-freiburg.de/disciplinae/cg/personen/wildfeuer/

Laudato Si‘ – mehr als eine Sozialenzyklika? Das Neue bei Papst Franziskus im Blick auf die Tradition der Sozialverkündigung


Referat 4:

Prof. Dr. Jörg Althammer, Lehrstuhl für Wirtschaftsethik und Sozialpolitik, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, http://www.ku.de/wwf/ethik/team/althammer/

Katholisches Sondergut? Zur Wirtschaftsethik in Laudato Si‘.

Diskussion

12.00 – 13.00 Uhr, Mittagspause mit Snack (Raum Z01)

13.00 – 14.30 Uhr, Raum NB 107, Panel III: 

Auf einen anderen Lebensstil setzen

„Trotzdem ist nicht alles verloren, denn die Menschen, die fähig sind, sich bis zum Äußersten herabzuwürdigen, können sich auch beherrschen, sich wieder für das Gute entscheiden und sich bessern, über alle geistigen und sozialen Konditionierungen hinweg, die sich ihnen aufdrängen“ 

Moderation: N.N.

Berichterstattung: N.N.


Referat 5:

Dr. Birgit Hegewald, Institut für Katholische Theologie, Universität Osnabrück, https://www.kath-theologie.uni-osnabrueck.de/fachgebiete/christliche_sozialwissenschaften/dr_birgit_hegewald.html

Gemeinsam mit allen Geschöpfen gehen wir unseren Weg in dieser Welt (LS 244)


Referat 6:

Prof. Dr. Dr. Elmar Nass, Professur Wirtschafts- und Sozialethik, Wilhelm-Löhe-Hochschule Fürth, http://www.wlh-fuerth.de/wlh/departments-und-professuren/iii-ethik-und-philosophie/wirtschafts-und-sozialethik/

Ökologischer Humanismus. Neues Paradigma in der Katholischen Soziallehre

Diskussion

13.00 – 14.30 Uhr, Raum NB 207, Panel IV: 

Die Notwendigkeit, die Arbeit zu schützen

„Die Unternehmertätigkeit, die eine edle Berufung darstellt und darauf ausgerichtet ist, Wohlstand zu erzeugen und die Welt für alle zu verbessern, kann eine sehr fruchtbringende Art und Weise sein, die Region zu fördern, in der sie ihre Betriebe errichtet, vor allem wenn sie versteht, dass die Schaffung von Arbeitsplätzen ein unausweichlicher Teil ihres Dienstes am Gemeinwohl ist.“ 

Moderation: Prof. Dr. Jörg Althammer

Berichterstattung: N.N.


Referat 7:

Prof. Dr. André Habisch, Professur für Christliche Sozialethik und Gesellschaftspolitik, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, http://www.ku.de/wwf/segp/mitarbeiter/prof-dr-andre-habisch

Zum Unternehmer berufen. Die Rolle der Wirtschaft bei der Umsetzung einer globalen Nachhaltigkeitsstrategie


Referat 8:

Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Professur für Pädagogik, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, Vorsitzender des wiss. Beirats der VDW, http://www.ku-eichstaett.de/swf/lehrpersonal/hauptamtliche/bartosch/

Laudato Si‘ – Beitrag zur Theorie einer Weltinnenpolitik

Diskussion

14.30 – 15.00 Uhr, Raum NB 201, Plenum:

Abschlusspräsentation

Berichterstatter*innen geben Summary zu Panel I – IV

Moderation: Prof. Dr. Ulrich Bartosch / Prof. Dr. Max Ringlstetter

Fachkonferenz-Part 2:

Öffentliche Vortrags- und Diskussionsveranstaltung

„Wirtschaft im Dienst des Lebens?“

Die päpstliche Enzyklika „Laudato Si‘“ als ökonomische und wissenschaftliche Herausforderung?

Audi Konferenz Center Ingolstadt (Nähe Audi Forum), Ettinger Straße

16.00 – 18.00 Uhr

Begrüßung

Prof. Dr. Max Ringlstetter, Dekan der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät (WFI) der KU

Oberbürgermeister Dr. Christian Lösel, Stadt Ingolstadt

Prof. Dr. Ulrich Bartosch, Professur für Pädagogik, KU; Leiter „Projekt: Laudato Si‘“ der KU / VDW

Prof. Dr. Hartmut Graßl, Vorsitzender der VDW

Keynote

„Laudato Si‘ ist schon Teil einer Neuen Aufklärung“

Prof. Dr. Ernst Ulrich v. Weizsäcker, Co-Präsident des Club of Rome, Vereinigung Deutscher Wissenschaftler

Stellungnahme

„Laudato si“ ist ein „Rerum novarum“ für ökologische Nachhaltigkeit und soziale Gerechtigkeit

Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger, Stiftungsratsvorsitzender KU Eichstätt-Ingolstadt, Domprobst im Bistum Augsburg, Mitglied im Senat der Max-Planck-Gesellschaft

Podiumsdiskussion

Ein Aufruf

„Ich lade dringlich zu einem neuen Dialog ein über die Art und Weise, wie wir die Zukunft unseres Planeten gestalten. Wir brauchen ein Gespräch, das uns alle zusammenführt…“ 

mit

Dr. Thomas Pyhel, Stellv. Leiter der Abteilung Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz – Deutsche Bundesstiftung Umwelt

Prof. Dr. Gabriele Gien, Präsidentin Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt

Dr. Klaus Schmid,Vorstandsmitglied der VDW / Rechtsanwalt

sowie

Weihbischof Dr. Dr. Anton Losinger

Prof. Dr. Ernst Ulrich von Weizsäcker

Moderation: Maria Reinisch, Geschäftsführerin der Vereinigung Deutscher Wissenschaftler e.V. (VDW)

Im Anschluss: Kleiner Empfang für alle Gäste

Videodokumentation

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